Tierhaltung am Mittelrhein: eine alte Tradition

Die Beweidung der Rheinhänge und Hangschultern hat eine lange Tradition, obwohl sie bis vor kurzem aus der Landschaft nahezu verschwunden war:
Mindestens seit dem Mittelalter bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein hatten viele Gemeinden der Rheinhöhen ihre Dorf- und Gemeindeschäfereien.

Viele Leute hielten sich Ziegen oder auch Rinder die in den Hängen weideten. Durch diese Art der Nutzung sind viele der heute in Resten vorhandenen Magerrasen und Heiden am Mittelrhein entstanden (z.B. Dörscheider Heide, Niederburger Heide usw.).