Landschaftspflege "à la carte"

Die Tierhaltung kann auch heute bei der Pflege der Mittelrheinhänge und ähnlicher Landschaften einen wertvollen Beitrag leisten.
Denn es werden nicht nur Flächen ökologisch sinnvoll offen gehalten, sondern es entstehen auch gesunde und schmackhafte Produkte. In Kooperation mit der Gastronomie, Winzern und anderen Erzeugern werden dem Gast die Produkte unter dem Namen „Mittelrhein Spezial“ serviert.

Man "schmeckt" ihnen die einzigartige Landschaft mit ihrem südländischen Flair an! Auf den Weideflächen, von denen viele in Naturschutzgebieten liegen, ist eine naturnahe Bewirtschaftung selbstverständlich.

Nur auf nährstoffarmen Böden können Arten wie Mauerpfeffer, Feldthymian und Co. überleben! Diese Pflanzen und viele seltene Tierarten benötigen eine extensive Bewirtschaftung. Sonst werden sie durch flächendeckendes Gebüsch verdrängt.
Hierfür sind die „vierbeinigen Rasenmäher“ durch ihre Geländegängigkeit wie auch schon in früheren Zeiten bestens geeignet. Ziegen, manche Schafrassen und Rinder schälen und verbeißen sogar Gehölze. Sie sind demnach Spezialisten für die immer mehr zuwachsenden Rheinhänge!